Pressemitteilung: Namibian Wildlife Foundation treibt Anti-Wilderei-Maßnahmen in Namibia voran

Pressemitteilung

Namibian Wildlife Foundation treibt Anti-Wilderei-Maßnahmen in Namibia voran

 

  • Neue Anti-Wilderei-Drohne, Kamerasysteme und technische Infrastruktur stärken lokale Schutzgruppe südöstlich des Etosha-Nationalparks
  • Vier fest angestellte Wildhüter patrouillieren dauerhaft in gefährdeten Gebieten
  • „Wer heute in Anti-Wilderei investiert, finanziert nicht nur einzelne Einsätze. Er hilft mit, Strukturen aufzubauen, die Tiere, Lebensräume und Menschen langfristig schützen können.” – Hagen Glotzbach, Vorstandsvorsitzender

 

Bad Homburg / Namibia, 11. April 2026 – Die Namibian Wildlife Foundation e.V. (NWF) baut ihren Anti-Wilderei-Einsatz in Namibia gezielt aus. Vier fest angestellte Wildhüter patrouillieren regelmäßig in gefährdeten Gebieten, eine neue Drohne unterstützt die Überwachung aus der Luft, und lokale Schutzgruppen werden mit Kameratechnik ausgerüstet. Die Maßnahmen greifen: In vier Monaten wurden 60 gefährliche Drahtschlingen entfernt, Wildwechsel gesichert und Wildereraktivitäten nachweislich eingedämmt.

Wilderei ist in Namibia weit mehr als ein Angriff auf einzelne Tiere. Sie trifft bedrohte Arten, schwächt sensible Lebensräume und gefährdet ökologische Zusammenhänge, auf die Tiere, Natur und Menschen gleichermaßen angewiesen sind. Der nationale Bericht zu Wildschutz und Strafverfolgung in Namibia macht die Dimension deutlich: Allein im Jahr 2024 wurden 83 gewilderte Nashörner, 51 Pangoline und 9 Elefanten erfasst. Für die NWF ist Wilderei deshalb nicht nur ein Naturschutzthema, sondern auch eine Sicherheits- und Zukunftsfrage.

 

Technologie als Schutzinstrument

Neben den Wildhütern am Boden setzt die NWF auf technologische Unterstützung: Eine Drohne ermöglicht die Beobachtung weitläufiger und schwer zugänglicher Gebiete, die zu Fuß nicht regelmäßig erreicht werden können. Ziel ist es, Wildtiere frühzeitig zu schützen und auf Gefahrensituationen schneller reagieren zu können. Eineinhalb Wochen nach ihrer Ankunft in Namibia trug die Drohne dazu bei, eine solche Situation zu erkennen und die zuständigen Behörden zu alarmieren.

„Wir sind sehr ermutigt, wie schnell diese Maßnahme Wirkung gezeigt hat”, sagt Maximilian Henrichs, Stellvertretender Vorsitzender der NWF. „Das zeigt, wie wichtig schnelle, gezielte Unterstützung für den Schutz von Tieren und Lebensräumen in Namibia ist.”

 

Bestehende Schutzarbeit wird gezielt verstärkt

Bereits 2025 hat die NWF eine lokale Schutzgruppe im Raum südöstlich des Etosha-Nationalparks mit statischen Kamerasystemen und ergänzender technischer Infrastruktur ausgerüstet. Die Maßnahme stärkt die Beobachtungs- und Schutzkapazität in einem der sensibelsten Wildschutzgebiete Namibias. Die NWF versteht ihre Arbeit dabei ausdrücklich nicht als Ersatz für lokale Strukturen, sondern als gezielte Verstärkung bestehender Schutzarbeit vor Ort.

„Wer heute in Anti-Wilderei investiert, finanziert nicht nur einzelne Einsätze”, sagt Hagen Glotzbach, Vorstandsvorsitzender der NWF. „Er hilft mit, Strukturen aufzubauen, die Tiere, Lebensräume und Menschen langfristig schützen können.”

 

Schrittweiser Aufbau, langfristige Wirkung

Die NWF, gegründet von Hagen Glotzbach und Maximilian Henrichs, versteht Anti-Wilderei als Querschnittsthema: Artenschutz, Lebensraumschutz und regionale Stabilität sind untrennbar miteinander verbunden. Die Organisation arbeitet gemeinsam mit lokalen und internationalen Partnern an Prävention, Rangerunterstützung, technologischer Überwachung, Aufklärung und Zusammenarbeit mit zuständigen Behörden. Ihr Anspruch ist dabei, Schutzmaßnahmen nicht nur kurzfristig zu unterstützen, sondern Schritt für Schritt tragfähige Strukturen aufzubauen, die langfristig wirken können.

Gerade in dieser Phase kann Unterstützung durch Förderer, Unternehmen, Stiftungen und private Spender einen entscheidenden Unterschied machen.

 

Über die Namibian Wildlife Foundation e.V

Die Namibian Wildlife Foundation e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Bad Homburg vor der Höhe und Projektfokus in Namibia. Die Organisation setzt sich für den Schutz von Natur, Tieren und Menschen ein und entwickelt praktische, langfristig tragfähige Lösungen in den Bereichen Artenschutz, Anti-Wilderei, Lebensraumschutz und ökologische Stabilisierung. Gemeinsam mit lokalen und internationalen Partnern baut die NWF ihre Projekte schrittweise weiter aus.

Weitere Informationen unter: www.namibian-wildlife-foundation.com

 

Pressekontakt

Maximilian Henrichs

Telefon: +49 (0) 69 7805 8046

E-Mail: m.henrichs@namibian-wildlife-foundation.de
Namibian Wildlife Foundation e.V.

Alolfstr. 15, 61350 Bad Homburg, Deutschland

Powered By EmbedPress