Unsere aktuellen Projekte verbinden Naturschutz, Klimaschutz und die Unterstützung lokaler Gemeinschaften in Namibia. Von der Rettung bedrohter Giraffen bis hin zur Förderung nachhaltiger Landschaftsnutzung setzen wir auf ganzheitliche Ansätze, die langfristige Lösungen schaffen. Werden Sie Teil dieser Mission und gestalten Sie mit uns eine bessere Zukunft für Mensch und Natur.
Durch Umsiedlungen und Schutzmaßnahmen sichern wir Lebensräume und bewahren Giraffen vor dem Aussterben. Jede Spende zählt!
Mit Pflanzenkohle binden wir CO₂, verbessern Böden und reduzieren Emissionen – nachhaltig und lokal in Namibia.
Als Giraffenpate übernehmen Sie symbolisch die Adoption einer Giraffe und tragen aktiv zum Schutz und Erhalt dieser einzigartigen Tiere bei. Ihre regelmäßigen Spenden ermöglichen es uns, Lebensräume zu sichern, Schutzmaßnahmen zu finanzieren und lokale Farmer dazu zu motivieren, langfristige Vereinbarungen für den Schutz der Giraffen einzugehen. Gemeinsam können wir Giraffen vor dem Abschuss bewahren und ihre Population in Namibia nachhaltig stärken.
Neben Patenschaften und symbolischen Giraffen-Adoptionen setzen wir uns für die Umsiedlung von Giraffen auf Partnerfarmen ein, die sichere Lebensräume bieten. Diese Farmen, ausgestattet mit ausreichenden Ressourcen und weniger von Dürre betroffen, verpflichten sich zu Monitoring-Programmen und nachhaltigem Management. Dadurch können wir den Giraffen ein besseres Leben und optimale Bedingungen in ihrer neuen Umgebung bieten.
Unsere Pflanzenkohle-Projekte nutzen überschüssiges Buschwerk in Namibia, um Kohlenstoff langfristig im Boden zu speichern. Anstatt die Pflanzenkohle nach Europa als Grillkohle zu exportieren, wird sie vor Ort vergraben, um CO₂-Emissionen zu reduzieren, den Wasserhaushalt zu verbessern und das Pflanzenwachstum zu fördern. Diese Maßnahmen erzeugen CO₂-Zertifikate, deren Verkauf direkt den Naturschutzprojekten zugutekommt.
Ergebnis: Klimaschutz, nachhaltige Bodenregeneration und wirtschaftliche Stärkung der Region.
Durch den Verzicht auf den Export der Pflanzenkohle nach Europa reduzieren wir die Transportemissionen signifikant. Diese Einsparungen leisten einen weiteren Beitrag zur CO₂-Reduktion und machen unsere Projekte klimaneutraler.
Mit Stolz blicken wir auf unseren ersten Erfolg: Die Umsiedlung von fünf Giraffen auf eine unserer Partnerfarmen. Diese Tiere fanden ein neues Zuhause mit ausreichenden Ressourcen und Schutz vor Wilderei. Dank unserer Giraffenpaten und zahlreicher Adoptionen war dieser wichtige Schritt möglich. Dies ist nur der Anfang – mit Ihrer Hilfe können wir noch viel mehr erreichen!
Unser Pilotprojekt zur CO₂-Bindung durch Pflanzenkohle ist erfolgreich angelaufen. Aktuell bereiten wir die ersten Flächen vor, um überschüssiges Buschwerk langfristig im Boden zu speichern. Damit legen wir den Grundstein für klimafreundliche Aufforstung, bessere Wasserspeicherung und nachhaltige Bodenregeneration. Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz und die Zukunft unserer Aufforstungsstrategie in Namibia.
Im September 2025 konnten wir erfolgreich sechs weitere Giraffen umsiedeln. Auf einer großen Partnerfläche nähe Otavi entsteht nun ein neuer Familienverband.
Diese Umsiedlung ist ein weiterer wichtiger Schritt, um den Bestand der frei lebenden Giraffen langfristig zu sichern und neue stabile Lebensräume zu schaffen.
Dank unserer Giraffenpaten und der Adoptionen von Giraffen wurde dieser Meilenstein möglich.
Im Jahr 2023-2024 haben wir eine Testfläche mit Pflanzenkohle unter Baumsetzlingen angelegt, um zu prüfen, wie gut junge Bäume auch unter extremen Bedingungen anwachsen können.
Die Pflanzung erfolgte bewusst außerhalb der Regenzeit mit minimaler Bewässerung. Ziel war es, herauszufinden, ob die Pflanzenkohle genügend Wasser speichern und das Wurzelwachstum fördern kann.
Ein Jahr später steht das Ergebnis fest: Alle Baumsetzlinge sind erfolgreich angewachsen. Die Bäume haben sich stark entwickelt und wirken besonders vital – trotz schwieriger klimatischer Bedingungen.
Dieses Pilotprojekt beweist, dass Pflanzenkohle bei zukünftigen Aufforstungen hilft, Ressourcen zu sparen und unabhängiger von Regenzeiten zu pflanzen. Damit können wir unsere Wiederaufforstungsprojekte deutlich effizienter gestalten.
Ergebnis: 100 % Anwuchsrate – ein wichtiger Meilenstein für klimaresistente Aufforstung in Namibia.
Eine weitere Partnerfläche in der Nähe von Windhoek soll 2026 zur Umsiedlung und Adoption weiterer Giraffen genutzt werden.
Hier sollen langfristig neue Familienverbände entstehen, die zur Stabilisierung der Population beitragen. Durch die Unterstützung unserer Giraffenpaten können wir diesen Lebensraum sichern und aktiv gestalten.
Zwischen Windhoek und der Kalahari entsteht ein weiteres Schutzgebiet, das ideale Bedingungen für die Umsiedlung und symbolische Adoption von Giraffen bietet.
Diese Fläche soll in Zukunft ein wichtiger Teil unseres Schutzprogramms werden, um Populationen weiter zu vernetzen und stabile Lebensräume zu schaffen.
Seit über einem Jahrzehnt befindet sich Namibia im Kampf gegen eine beispiellose Wildereikrise. Besonders Nashörner, Pangoline, Elefanten und Giraffen sind von organisierten kriminellen Netzwerken betroffen. Zwischen 2015 und 2024 wurden über 700 Nashörner illegal gewildert – ein massiver Schlag gegen den Arten- und Naturschutz. Allein im Jahr 2024 wurden 83 Nashörner, 51 Pangoline und 9 Elefanten Opfer von Wilderern.¹
Die Wilderei ist nicht nur ein Naturschutzproblem – sie ist ein gesellschaftliches, wirtschaftliches und sicherheitspolitisches Thema. Die Drahtschlingen, Schusswaffen und die professionelle Vorgehensweise zeigen, dass es sich längst nicht mehr um Einzelfälle handelt, sondern um ein internationales, hoch organisiertes System.
Namibia hat in den letzten zehn Jahren viele Fortschritte gemacht: die Gründung von Spezialeinheiten, den Ausbau von Ranger-Programmen, die Einrichtung einer Umwelt-Sonderstaatsanwaltschaft und 2024 sogar eines eigenen Umweltgerichts. Doch trotz dieser Maßnahmen bleibt der Druck auf die Wildtiere enorm.
Die Namibian Wildlife Foundation (NWF) unterstützt diesen Kampf mit gezielten Anti-Wilderei-Maßnahmen auf privaten Schutzflächen und Partnerfarmen:
Finanzierung und Einsatz von Rangern vor Ort,
Einsatz moderner Drohnentechnik und Überwachungssysteme,
Stärkung lokaler Gemeinden als aktive Schutzpartner.
Jede Spende trägt dazu bei, Lebensräume zu sichern und Wilderei langfristig einzudämmen. Gemeinsam können wir verhindern, dass Wilderer die Zukunft dieser Tiere zerstören.
¹ Quelle: National Report – Wildlife Protection and Law Enforcement in Namibia 2024 (MEFT, Blue Rhino Task Team).
Dieses Zebra wurde durch eine illegale Drahtschlinge getötet – die Schlinge ist am Kopf noch deutlich zu erkennen.
Drahtschlingen gehören zu den einfachsten, aber grausamsten Methoden der Wilderei – sie ziehen sich bei jeder Bewegung enger zu und verursachen schwerste Verletzungen oder den Tod.
Unsere erste Anti-Wilderei-Maßnahme ist bereits erfolgreich angelaufen:
Vier fest angestellte Wildhüter patrouillieren regelmäßig in gefährdeten Gebieten rund um unsere Schutzflächen.
Ergebnisse nach nur 4 Monaten:
60 gefährliche Drahtschlingen entfernt
mehrere Wildwechsel gesichert
Wildereraktivitäten erfolgreich eingedämmt
Kosten: 300 € pro Monat und WildhüterZiel: Finanzierung dieser Stellen dauerhaft absichern.
Finanzierungsbedarf jährlich: 14.400€
Jede Patenschaft oder Spende stärkt den Schutz vor Ort — direkt und messbar.
Um die großflächigen Schutzgebiete rund um Otavi wirksam zu sichern, setzen wir auf ein vollautomatisiertes Drohnen- und KI-System. Klassische Überwachung würde hier zu viel Personal erfordern – die Technik ermöglicht eine lückenlose Kontrolle in Echtzeit.
Autonome Drohnenflüge und KI-gestützte Objekterkennung erkennen Bedrohungen wie Wilderer oder Fahrzeuge automatisch und alarmieren Rangerteams nur im Ernstfall. So können große Flächen effizient und nachhaltig geschützt werden.
Finanzierungsbedarf:
Drohnensysteme inkl. KI: ca. 30.000 €
Zusätzlich planen wir die Einrichtung eines stationären Überwachungssystems für 10.000 €.
Dieses System kombiniert Bewegungs- und Wärmebildsensoren mit Echtzeit-Alarmierungen. So können unsere Wildhüter noch schneller reagieren, wenn Wilderer aktiv sind.
Vorteile:
Rund-um-die-Uhr-Überwachung sensibler Bereiche
Schnelle Reaktionszeiten durch Echtzeit-Alarmierung
Präventiver Schutz für gefährdete Tierarten
Ein wichtiger Teil dieses Projekts ist die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren in Namibia. Bereits umgesetzte Unterstützung konnte dazu beitragen, bestehende Schutzstrukturen gezielt zu stärken. Das folgende Dankschreiben gibt einen Einblick in diese Kooperation und zeigt, wie konkrete Hilfe vor Ort ankommt.
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Werden Sie Teil unserer Vision für eine nachhaltige Zukunft!
Unterstützen Sie die Namibian Wildlife Foundation (NWF) dabei, wirkungsvolle Veränderungen zu bewirken. Ihre Hilfe ist entscheidend, um unsere Projekte zum Schutz der Giraffen und zur Bekämpfung der Desertifikation voranzutreiben. Gemeinsam streben wir nach einer harmonischen Verbindung von Mensch, Tier und Natur und setzen uns dafür ein, das ökologische Gleichgewicht zu fördern und nachhaltige Lebensbedingungen zu schaffen. Seien Sie Teil dieser Vision und helfen Sie uns, Namibia nachhaltig zu gestalten.