Wichtige Begriffe einfach erklärt
Dieses Glossar erklärt zentrale Begriffe aus dem Tieratlas der Namibian Wildlife Foundation. Viele Themen rund um Wildtiere, Lebensräume, Verhalten, Verbreitung, Gefährdung und Artenschutz enthalten Fachbegriffe, die nicht immer sofort verständlich sind. Hier werden diese Begriffe kurz, klar und verständlich eingeordnet.
Das Glossar soll dabei helfen, die einzelnen Tierseiten besser zu verstehen und ökologische Zusammenhänge leichter einzuordnen. Es wird fortlaufend erweitert, sobald neue Begriffe im Tieratlas ergänzt oder auf den Unterseiten genauer erklärt werden.
A
Aas: Tote Tiere, die von Aasfressern gefressen werden.
Aasfresser: Vögel, die sich hauptsächlich von totem Fleisch ernähren, wie Geier.
Adaptation: Eine Anpassung ist eine Eigenschaft, die einem Organismus hilft, in seiner Umgebung besser zu überleben und sich fortzupflanzen.
Adler: Große Greifvögel, die als Jäger in Namibia vorkommen.
Allochthon: Nahrung, die von außen in ein Ökosystem gelangt.
Allomutter: Ein Weibchen oder ein anderes Tier, das sich um fremde Jungtiere kümmert.
Altruismus: Verhalten, bei dem ein Tier einem anderen hilft, oft auf Kosten des eigenen Vorteils.
Anatomie: Die Lehre vom Aufbau und der Struktur von Organismen und ihren Körperteilen.
Antilopen: Eine vielfältige Gruppe von Pflanzenfressern mit schlanken Körpern und oft Hörnern.
Art: Die grundlegende Einheit der biologischen Klassifikation, die eine Gruppe von Organismen umfasst, die sich untereinander fortpflanzen können.
Artenschutz: Maßnahmen zum Schutz und Erhalt bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Artiodactyla: Die Ordnung der Paarhufer, zu der Antilopen, Giraffen und Zebras gehören.
Autochthon: Nahrung, die innerhalb eines Ökosystems produziert wird.
Aves: Die Klasse der Vögel, die durch Federn und Flügel gekennzeichnet sind.
B
Balz: Ein Verhalten, bei dem Tiere durch spezielle Gesten, Laute oder Farben einen Partner anlocken.
Barten: Hornplatten im Maul von Bartenwalen, die zum Filtern von kleinen Meeresorganismen dienen.
Bartenwal: Wale, die statt Zähnen Bartenplatten zum Filtern von Nahrung aus dem Wasser besitzen.
Beifang: Unabsichtlich gefangene Tiere, die nicht Ziel des Fischfangs oder der Jagd sind.
Benguelastrom: Ein kalter Meeresstrom, der entlang der Westküste Namibias fließt und das Klima sowie die Meeresökosysteme beeinflusst.
Benthisch: Lebensraum am Meeres- oder Seegrund.
Beobachtungshütte: Eine kleine, oft getarnte Unterkunft, von der aus man Vögel ungestört beobachten kann.
Bestandstrend: Die Veränderung der Anzahl einer Tierpopulation über einen bestimmten Zeitraum.
Beutefang: Beutefang beschreibt die Fähigkeit von Raubtieren, ihre Beute zu jagen und zu fangen.
Beutespektrum: Die Vielfalt der Beutetiere, die ein Räuber frisst.
Binomiale Nomenklatur: Das wissenschaftliche Benennungssystem für Arten mit zwei Namen: Gattung und Art.
Biodiversität: Die Vielfalt der Lebewesen in einem bestimmten Gebiet oder weltweit.
Biom: Großräumiger Lebensraum mit charakteristischer Vegetation und Tierwelt, z.B. Savanne oder Wüste.
Blas: Die sichtbare Ausatmung von Walen durch das Blasloch an der Wasseroberfläche.
Blasloch: Die Atemöffnung von Walen und Delfinen auf dem Kopf, durch die sie Luft holen.
Breaching: Verhalten, bei dem Wale aus dem Wasser springen und wieder eintauchen.
Browser: Ein Pflanzenfresser, der vor allem Blätter, Zweige und Knospen frisst.
Brunft: Die Paarungszeit bei Tieren, in der Weibchen empfängnisbereit sind und Männchen um sie werben.
Brutparasitismus: Eine Fortpflanzungsstrategie, bei der ein Tier seine Eier in das Nest eines anderen legt.
Brutpflege: Das Verhalten von Eltern, ihre Eier oder Jungtiere zu schützen und zu versorgen.
Brutzeit: Die Zeitspanne, in der Tiere Eier legen, ausbrüten und Jungtiere aufziehen.
C
Caprivi-Streifen: Ein schmaler Landstreifen im Nordosten Namibias, der an Angola, Sambia, Botswana und Simbabwe grenzt.
Carnivora: Die Ordnung der Fleischfresser, zu der Löwen, Leoparden, Hyänen und andere gehören.
Carnivore Jagdstrategie: Methoden, mit denen Fleischfresser ihre Beute erjagen, z.B. Anschleichen oder Hetzjagd.
Cetacea: Die Ordnung der Wale und Delfine, die vollständig an das Leben im Wasser angepasst sind.
CITES: Das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten, das den Handel mit bedrohten Tieren und Pflanzen regelt.
Conservancy: Ein Schutzgebiet oder eine Gemeinschaft, die sich für den Erhalt der Natur und der Tierwelt einsetzt.
Countershading: Countershading ist eine Körperfärbung, bei der der Rücken dunkler und der Bauch heller gefärbt ist, um die Körperform optisch zu verbergen.
Critically Endangered: Die höchste Gefährdungskategorie der IUCN für Arten, die unmittelbar vom Aussterben bedroht sind.
D
Damaraland: Eine trockene Region im Nordwesten Namibias mit Granitfelsen und Felsmalereien.
Daunen: Weiche, flauschige Federn unter dem Deckgefieder, die zur Wärmedämmung dienen.
Delfine: Intelligente Meeressäuger, die oft in Gruppen im Atlantik vor Namibia leben.
Detritusfresser: Ein Tier, das sich von abgestorbenem organischem Material ernährt.
Dimorphismus: Das Auftreten von zwei unterschiedlichen Formen innerhalb einer Art, oft bezogen auf Geschlechtsunterschiede.
Dominanzverhalten: Verhaltensweisen, mit denen Tiere ihre Überlegenheit gegenüber anderen zeigen.
Dorsalflosse: Eine weitere Bezeichnung für die Rückenflosse bei Meeressäugern.
Drüsen: Organe, die Sekrete wie Hormone, Duftstoffe oder Schweiß produzieren.
Dämmerungsaktiv: Tiere, die vor allem in der Morgendämmerung und Abenddämmerung aktiv sind.
E
Echolokation: Echolokation ist die Fähigkeit, durch Aussenden von Schallwellen und deren Echo die Umgebung zu erkennen, zum Beispiel bei Fledermäusen.
Ektotherm: Ektotherme Tiere regulieren ihre Körpertemperatur hauptsächlich durch äußere Wärmequellen, zum Beispiel Sonnenbaden.
Elefant: Das größte Landsäugetier Afrikas, bekannt für seine Stoßzähne und sozialen Herden.
Embryonalentwicklung: Die Entwicklung eines Tieres im Ei oder Mutterleib vom befruchteten Ei bis zur Geburt oder zum Schlüpfen.
Endangered: Eine IUCN-Kategorie für Arten, die stark vom Aussterben bedroht sind.
Endemisch: Eine Art, die nur in einem bestimmten geografischen Gebiet vorkommt.
Endemit: Eine Art oder Unterart, die nur in einem bestimmten geografischen Gebiet vorkommt.
Endotherm: Endotherme Tiere erzeugen ihre Körperwärme durch Stoffwechselprozesse und können so unabhängig von der Umgebung warm bleiben.
Erdferkel: Ein nachtaktives Säugetier, das sich von Termiten und Ameisen ernährt.
Etosha: Ein großer Salzpfannen-Nationalpark im Norden Namibias, bekannt für seine vielfältige Tierwelt.
F
Familie: Eine höhere taxonomische Kategorie, die mehrere verwandte Gattungen zusammenfasst.
Fangnetz: Ein Netz, das Ornithologen nutzen, um Vögel für wissenschaftliche Untersuchungen sicher zu fangen.
Federkleid: Das Federkleid schützt Vögel vor Kälte, Wasser und Verletzungen und ermöglicht das Fliegen.
Fell: Fell ist die behaarte Körperbedeckung von Säugetieren, die sie vor Kälte und Verletzungen schützt.
Festlandsockel: Der unter dem Meeresspiegel liegende Teil des Kontinents vor der Küste.
Feuchtgebiet: Ein Gebiet, das dauerhaft oder zeitweise mit Wasser bedeckt ist und eine besondere Tier- und Pflanzenwelt beherbergt.
Filtrierer: Ein Tier, das kleine Nahrungspartikel aus Wasser filtert.
Finne: Die Rückenflosse von Walen und Delfinen, die zur Stabilisierung beim Schwimmen dient.
Flamingos: Langbeinige Vögel mit rosa Gefieder, die in Salzpfannen und Seen leben.
Flipper: Die seitlichen Brustflossen von Walen und Delfinen, die zur Steuerung verwendet werden.
Fluke: Die Schwanzflosse von Walen, die für den Antrieb im Wasser sorgt.
Flügge: Der Zustand, in dem Jungvögel fliegen können und unabhängig werden.
Fortpflanzung: Biologischer Prozess, bei dem neue Wale geboren werden.
Fortpflanzungsstrategie: Fortpflanzungsstrategien sind unterschiedliche Methoden, wie Tiere ihre Nachkommen erzeugen und aufziehen.
Fragmentierung: Die Aufteilung von Lebensräumen in kleinere, isolierte Teile, die die Tierwanderung und Fortpflanzung erschweren.
Fressfeind: Ein Tier, das andere Tiere jagt und frisst, synonym zu Prädator.
Frugivor: Ein Tier, das hauptsächlich Früchte frisst.
Futterkonkurrenz: Der Wettbewerb zwischen Tieren um begrenzte Nahrungsressourcen.
G
Garub: Ein Gebiet in der Namib-Wüste, bekannt als Rastplatz für wandernde Oryx-Antilopen.
Gattung: Eine Gruppe von Arten, die eng miteinander verwandt sind und gemeinsame Merkmale besitzen.
Gefieder: Die Gesamtheit der Federn eines Vogels, die ihm Schutz, Wärme und Flugfähigkeit bietet.
Geier: Aasfressende Vögel, die eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen.
Geierknochen: Besondere Knochenstrukturen bei Geiern, die ihre Flugfähigkeit und Nahrungsaufnahme unterstützen.
Gelege: Die Anzahl der Eier, die ein Vogel oder Reptil in einer Brutzeit legt.
Gepard: Das schnellste Landtier der Welt, spezialisiert auf kurze, schnelle Sprints.
Gesang: Komplexe Lautäußerungen von Vögeln, meist von Männchen zur Partnersuche oder Revierverteidigung.
Geschlechtsdimorphismus: Unterschiede im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen einer Art.
Geschlechtsreife: Der Entwicklungsstand, ab dem ein Tier sich fortpflanzen kann.
Gestation: Ein anderer Begriff für Tragzeit, die Dauer der Schwangerschaft bei Säugetieren.
Geweih: Verzweigte Knochenfortsätze auf dem Kopf männlicher Hirsche, die jährlich abgeworfen werden.
Giraffe: Das höchste Landtier der Welt, erkennbar an seinem langen Hals und den Flecken.
Grazer: Ein Pflanzenfresser, der vor allem Gras frisst.
Greifvogel: Vögel mit scharfen Krallen und Schnäbeln, die Beutetiere jagen, z.B. Adler oder Falken.
H
Habitat: Der natürliche Lebensraum einer bestimmten Tier- oder Pflanzenart.
Habitatverlust: Der Verlust oder die Zerstörung von Lebensräumen, der Tiere und Pflanzen ihre Lebensgrundlage entzieht.
Halbwüste: Ein Gebiet mit sehr wenig Niederschlag, das zwischen Wüste und trockener Savanne liegt.
Herbivor: Pflanzenfresser, der sich hauptsächlich von Pflanzen ernährt.
Herde: Eine Gruppe von Pflanzenfressern, die zusammenleben und sich gemeinsam vor Feinden schützen.
Hierarchie: Eine Rangordnung innerhalb einer Tiergruppe, die das Zusammenleben und die Dominanz regelt.
Holotyp: Das einzelne Exemplar, das zur Beschreibung und Benennung einer neuen Art dient.
Homoiotherm: Homoiotherme Tiere halten ihre Körpertemperatur konstant, unabhängig von der Umgebung, wie Säugetiere und Vögel.
Horn: Ein dauerhaftes, aus Keratin bestehendes Kopforgan, das bei verschiedenen Tieren vorkommt.
Horst: Ein Nest, das Vögel meist aus Zweigen und anderen Materialien bauen, um ihre Eier zu legen.
Hybrid: Ein Nachkomme aus der Kreuzung zweier verschiedener Arten oder Unterarten.
Hyäne: Ein Aasfresser und Jäger mit kräftigem Kiefer, der oft in Gruppen lebt.
I
Imponiergehabe: Verhaltensweisen, mit denen Tiere ihre Stärke oder Dominanz zeigen, um Rivalen abzuschrecken.
Infraschall: Infraschall sind Schallwellen mit sehr niedriger Frequenz, die manche Tiere zur Kommunikation über große Entfernungen nutzen.
Inkubation: Das Ausbrüten der Eier durch Wärme, meist durch Körperkontakt der Eltern.
Insektivor: Ein Tier, das sich hauptsächlich von Insekten ernährt.
Inselberg: Ein isolierter Berg oder Felsen, der aus einer ebenen Landschaft herausragt.
Invasive Art: Eine nicht-heimische Art, die einheimische Ökosysteme schädigen kann.
IUCN: Die Internationale Union zur Bewahrung der Natur ist eine Organisation, die den Schutz von Arten weltweit fördert und die Rote Liste gefährdeter Arten erstellt.
J
Jacobsonsches Organ: Das Jacobsonsche Organ ist ein Geruchsorgan, das vor allem bei Reptilien und einigen Säugetieren zur Wahrnehmung von Pheromonen dient.
Jungtier: Ein neugeborenes oder frisch geschlüpftes Tier, das noch nicht ausgewachsen ist.
K
Kadaver: Der Körper eines toten Tieres.
Kalahari: Eine große Halbwüste, die sich über Teile Namibias, Botswanas und Südafrikas erstreckt.
Kaokoveld: Eine trockene, gebirgige Region im Nordwesten Namibias, bekannt für ihre einzigartige Flora und Fauna.
Karnivor: Fleischfresser, der sich hauptsächlich von anderen Tieren ernährt.
Keystone Species: Eine Art, die eine besonders wichtige Rolle im Ökosystem spielt und dessen Gleichgewicht maßgeblich beeinflusst.
Kiemen: Kiemen sind Organe zur Atmung im Wasser, die Sauerstoff aus dem Wasser filtern.
Kiemenatmung: Kiemenatmung ist die Atmung durch Kiemen, mit denen Wasserlebewesen Sauerstoff aus dem Wasser aufnehmen.
Kladistik: Eine Methode der Systematik, die Organismen nach gemeinsamen Abstammungslinien gruppiert.
Klasse: Eine große taxonomische Gruppe, die mehrere Ordnungen zusammenfasst, z.B. Säugetiere oder Vögel.
Klimazone: Ein Bereich mit ähnlichen klimatischen Bedingungen, die das Leben und die Vegetation prägen.
Kolonie: Eine große Ansammlung von Tieren, die gemeinsam leben, wie zum Beispiel bei Vögeln oder Insekten.
Kontinentalschelf: Der flache Meeresbereich vor der Küste, der bis zur Kontinentalabbruchkante reicht.
Konvergenz: Konvergenz beschreibt die Entwicklung ähnlicher Merkmale bei verschiedenen Arten, die nicht eng verwandt sind, aber ähnliche Lebensräume oder Aufgaben haben.
Kooperation: Zusammenarbeit zwischen Tieren, um gemeinsame Ziele wie Nahrungssuche oder Schutz zu erreichen.
Kopffüßer: Weichtiere wie Tintenfische und Kalmare, die oft Beutetiere von Meeressäugern sind.
Koprophag: Ein Tier, das Kot frisst.
Koprophagie: Das Fressen von eigenen oder fremden Kot zur besseren Nährstoffaufnahme.
Kopulation: Der Geschlechtsakt bei Tieren zur Übertragung von Samen.
Krepuskular: Ein anderer Begriff für dämmerungsaktiv, also Tiere, die in der Dämmerung aktiv sind.
Krill: Kleine garnelenähnliche Krebstiere, die eine wichtige Nahrungsquelle für Meeressäuger und Vögel sind.
Krokodil: Großes Reptil, das in Flüssen und Seen Namibias lebt und ein Spitzenprädator ist.
Kropf: Eine Erweiterung der Speiseröhre, in der Vögel Nahrung speichern und an ihre Jungen weitergeben.
Kryptische Färbung: Kryptische Färbung ist eine Art der Tarnung, bei der die Körperfarbe eines Tieres der Umgebung ähnlich ist, um nicht erkannt zu werden.
Kunene: Ein Fluss im Norden Namibias, der die Grenze zu Angola bildet.
L
Laktation: Die Phase, in der weibliche Säugetiere Milch produzieren, um ihre Jungen zu ernähren.
Laufvogel: Große, flugunfähige Vögel, die vor allem am Boden leben und laufen, z.B. Strauße.
Least Concern: Eine Kategorie der IUCN-Roten Liste für Arten, die derzeit als nicht gefährdet gelten.
Leopard: Eine große Raubkatze mit geflecktem Fell, bekannt für ihre Kletterfähigkeiten.
Lobtailing: Das Schlagen der Schwanzfluke auf die Wasseroberfläche durch Wale.
Lungenatmung: Lungenatmung ist die Atmung durch Lungen, die bei Landtieren zur Sauerstoffaufnahme aus der Luft dient.
Löwe: Ein großes Raubtier, das in sozialen Gruppen, sogenannten Rudeln, lebt.
M
Mammalia: Die Klasse der Säugetiere, die durch das Säugen ihrer Jungen und Fell gekennzeichnet sind.
Manguste: Kleine, flinke Säugetiere, die oft in Gruppen leben und Insekten fressen.
Mangusten: Kleine, flinke Raubtiere, die oft in Gruppen leben und Schlangen jagen.
Matriarchat: Eine soziale Struktur, in der weibliche Tiere die Führung übernehmen und Entscheidungen für die Gruppe treffen.
Mauser: Der regelmäßige Prozess des Federwechsels, bei dem alte Federn durch neue ersetzt werden.
Meeresschutzgebiet: Ein Bereich im Meer, der zum Schutz von Tieren und Lebensräumen besonders geschützt wird.
Meeressäuger: Säugetiere, die im Meer leben, wie Wale, Delfine und Seebären.
MEFT: Namibias Ministerium für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus, verantwortlich für Naturschutz und nachhaltige Nutzung.
Mensch-Tier-Konflikt: Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren, die durch Schäden an Eigentum oder Gefährdung entstehen.
Metabolismus: Der gesamte Stoffwechsel eines Organismus, einschließlich aller chemischen Reaktionen zur Energiegewinnung und zum Aufbau von Körpersubstanz.
Metamorphose: Metamorphose ist die Umwandlung eines Tieres in verschiedene Entwicklungsstadien, wie bei Amphibien von der Larve zum erwachsenen Tier.
Migration: Die regelmäßige Wanderung von Tieren über große Entfernungen, oft saisonal bedingt.
Mimikry: Mimikry ist die Nachahmung eines anderen Organismus oder Objekts, um Fressfeinde zu täuschen und so Schutz zu erhalten.
Mixed Feeder: Ein Tier, das sowohl grast als auch Blätter und Zweige frisst.
Monogamie: Ein Fortpflanzungssystem, bei dem ein Männchen und ein Weibchen eine Paarbindung eingehen.
Monotypisch: Bezeichnet eine Gattung oder Familie, die nur eine einzige Art enthält.
Morphologie: Die Form und Struktur von Organismen und deren spezifische Körpermerkmale.
Musth: Eine aggressive und hormonell bedingte Phase bei männlichen Elefanten, in der sie besonders dominant sind.
N
Nachhaltige Nutzung: Die Nutzung von natürlichen Ressourcen, die deren langfristigen Erhalt sicherstellt.
Nachtaktiv: Tiere, die hauptsächlich in der Nacht aktiv sind und tagsüber ruhen.
Nahrungsgeneralist: Ein Tier, das eine breite Palette verschiedener Nahrungsmittel frisst.
Nahrungskette: Abfolge von Organismen, bei der jeder von der vorherigen Stufe als Nahrung lebt.
Nahrungsnetz: Die komplexen Beziehungen zwischen verschiedenen Organismen, die sich gegenseitig fressen.
Nahrungsspezialisierung: Nahrungsspezialisierung bedeutet, dass sich eine Art auf bestimmte Nahrungsquellen spezialisiert hat, um Konkurrenz zu vermeiden.
Nahrungsspezialist: Ein Tier, das sich auf eine bestimmte Nahrungsquelle spezialisiert hat.
Namib: Eine der ältesten Wüsten der Welt, die sich entlang der Atlantikküste Namibias erstreckt.
Nashorn: Ein großes, dickhäutiges Säugetier mit einem oder zwei Hörnern auf der Nase.
Near Threatened: Eine Kategorie der IUCN, die Arten beschreibt, die bald gefährdet sein könnten.
Nektar: Zuckerhaltige Flüssigkeit in Blüten, die von einigen Tieren als Nahrung genutzt wird.
Nektarivore: Tiere, die sich hauptsächlich von Nektar ernähren.
Neozoen: Tierarten, die in ein Gebiet eingeführt wurden und dort neu vorkommen, z. B. Wildpferde in Namibia.
Neozoon: Eine Tierart, die in ein neues Gebiet eingeführt wurde und dort lebt, ohne ursprünglich dort heimisch zu sein.
Nestbau: Das Errichten eines Schutzplatzes für Eier oder Jungtiere.
Nestflüchter: Junge Vögel, die kurz nach dem Schlüpfen das Nest verlassen und selbstständig sind.
Nesthocker: Junge Vögel, die nach dem Schlüpfen längere Zeit im Nest bleiben und von den Eltern versorgt werden.
Nestling: Ein junger Vogel, der noch im Nest bleibt und von den Eltern gefüttert wird.
Nische: Die ökologische Rolle oder Funktion einer Art innerhalb ihres Lebensraums.
Nomadisch: Ein Lebensstil ohne festen Wohnsitz, bei dem Tiere ständig umherziehen, um Nahrung zu finden.
Nominale Art: Der wissenschaftliche Name einer Art, bestehend aus Gattungs- und Artnamen.
O
Omnivor: Ein Tier, das sowohl pflanzliche als auch tierische Nahrung zu sich nimmt.
Omuramba: Alte, ausgetrocknete Flussläufe in der Kalahari, die selten Wasser führen.
Opportunist: Ein Tier, das seine Nahrung flexibel wählt, je nachdem was verfügbar ist.
Ordnung: Eine taxonomische Rangstufe, die mehrere Familien mit ähnlichen Merkmalen umfasst.
Ovipar: Tiere, die ihre Nachkommen durch das Legen von Eiern zur Welt bringen.
Ovovivipar: Tiere, bei denen die Eier im Körper der Mutter ausgebrütet werden und die Jungen lebend geboren werden.
P
Paarbindung: Die Beziehung zwischen zwei Tieren, die sich zur Fortpflanzung zusammenschließen.
Paarungszeit: Die bestimmte Jahreszeit oder Phase, in der Tiere sich fortpflanzen.
Panzer: Eine harte äußere Schutzschicht, z. B. bei Schildkröten oder Schuppentieren.
Pavian: Eine große Affenart mit auffälligem Gesicht und sozialem Verhalten.
Pelagisch: Lebensraum im offenen Meer, fernab vom Meeresboden und der Küste.
Perissodactyla: Die Ordnung der unpaarhufigen Huftiere, zu der Nashörner und Zebras gehören.
Perlhuhn: Kleiner Vogel mit gesprenkeltem Gefieder, der in Buschlandschaften lebt.
Pfanne: Eine flache, meist salzhaltige Senke, die nach Regen mit Wasser gefüllt sein kann.
Phylogenie: Die stammesgeschichtliche Entwicklung und Verwandtschaftsbeziehungen von Organismen.
Physiologie: Die Wissenschaft von den Funktionen und Abläufen in lebenden Organismen.
Piscivor: Ein Tier, das hauptsächlich Fische frisst.
Plankton: Winzige, meist pflanzliche oder tierische Organismen, die im Wasser treiben und die Basis der Nahrungskette bilden.
Pod: Eine soziale Gruppe von Walen oder Delfinen, die zusammenleben.
Poikilotherm: Poikilotherme Tiere können ihre Körpertemperatur nicht konstant halten und passen sie an die Umgebungstemperatur an, wie viele Reptilien.
Polygynie: Ein Fortpflanzungssystem, bei dem ein Männchen mehrere Weibchen hat.
Population: Eine Gruppe von Individuen derselben Art, die in einem bestimmten Gebiet leben und sich fortpflanzen.
Prädator: Ein Tier, das andere Tiere jagt und frisst.
R
Rangordnung: Die festgelegte Reihenfolge von Tieren in einer Gruppe, die ihre Dominanz und Unterordnung bestimmt.
Reptilia: Die Klasse der Reptilien, zu der Krokodile und Warane gehören.
Reptilien: Kaltblütige Wirbeltiere mit Schuppen, die meist Eier legen, z. B. Krokodile und Warane.
Revier: Ein Gebiet, das von einem Tier oder einer Gruppe beansprucht und verteidigt wird.
Reviermarkierung: Das Hinterlassen von Duftstoffen, Kratzspuren oder anderen Signalen, um ein Gebiet als eigenes zu kennzeichnen.
Revierverteidigung: Aktive Maßnahmen von Tieren, um ihr Gebiet gegen Eindringlinge zu schützen.
Rivier: Ein meist trockenes Flussbett in Namibia, das nach Regenfällen Wasser führt.
Rote Liste: Eine Liste der IUCN, die den Gefährdungsstatus von Tier- und Pflanzenarten weltweit bewertet und klassifiziert.
Rudel: Eine soziale Gruppe von Tieren, meist Raubtiere wie Wildhunde oder Wölfe, die gemeinsam leben und jagen.
Ruf: Kurze Lautäußerungen von Vögeln zur Kommunikation, z.B. zur Warnung oder Reviermarkierung.
Ruminant: Englischer Begriff für Wiederkäuer, Tiere mit einem spezialisierten Magen zum Wiederkauen.
Rüssel: Ein verlängerter, beweglicher Nasen- und Oberlippenapparat, z. B. beim Elefanten.
S
Sambesi-Region: Ein Gebiet im Nordosten Namibias, das vom Sambesi-Fluss durchflossen wird und reich an Feuchtgebieten ist.
Saprophag: Ein Tier, das sich von verwesendem organischem Material ernährt.
Savanne: Ein Grasland mit vereinzelten Bäumen, das in tropischen und subtropischen Regionen vorkommt.
Schnabel: Das harte, hornartige Organ am Kopf eines Vogels, mit dem er Nahrung aufnimmt und bearbeitet.
Schnelligkeit: Schnelligkeit ist eine Anpassung, die Raubtieren hilft, Beute zu fangen, oder Beutetieren, Raubtieren zu entkommen.
Schuppen: Kleine, harte Plättchen auf der Haut von Reptilien und manchen Säugetieren zum Schutz.
Schuppentier: Ein nachtaktives Säugetier, das von Schuppen bedeckt ist und sich bei Gefahr zusammenrollt.
Schutzgebiet: Ein Gebiet, das zum Schutz von Natur und Wildtieren ausgewiesen wurde.
Schwarmfisch: Fische, die in großen Gruppen zusammenleben und sich gemeinsam bewegen.
Schwungfedern: Lange, kräftige Federn an den Flügeln, die für den Flug und die Steuerung wichtig sind.
Seebär: Robbenart, die an der Küste Namibias vorkommt und sich an Land und im Wasser aufhält.
Seebären: Robbenartige Meeressäuger, die an der Küste Namibias leben und sich von Fischen ernähren.
Segelflug: Eine Flugtechnik, bei der Vögel ohne Flügelschlag durch die Luft gleiten.
Sekretär: Ein großer, auffälliger Greifvogel mit langen Beinen und charakteristischen Federn am Kopf.
Sexuelle Selektion: Sexuelle Selektion beschreibt die Auswahl von Partnern aufgrund bestimmter Merkmale, die die Fortpflanzungschancen erhöhen.
Skeleton Coast: Die raue Küstenregion im Nordwesten Namibias, bekannt für Schiffswracks und Nebel.
Solitär: Ein Lebensstil, bei dem Tiere überwiegend allein leben und nur zur Paarung Kontakt zu Artgenossen haben.
Sonar: Technologie, die Schallwellen nutzt, ähnlich der Echolokation, um Objekte unter Wasser zu orten.
Sozialisation: Der Prozess, in dem junge Tiere Verhaltensweisen und Regeln ihrer Gruppe lernen.
Sozialverband: Eine organisierte Gruppe von Tieren, die zusammenleben und soziale Beziehungen pflegen.
Sozialverhalten: Sozialverhalten umfasst alle Interaktionen zwischen Tieren einer Art, die das Zusammenleben und die Fortpflanzung fördern.
Spannweite: Der Abstand von der Spitze eines Flügels zur Spitze des anderen Flügels bei ausgestrecktem Zustand.
Spyhopping: Wenn Wale ihren Kopf aus dem Wasser heben, um ihre Umgebung zu beobachten.
Stamm: Eine sehr umfassende taxonomische Kategorie, die Klassen mit gemeinsamen Grundmerkmalen zusammenfasst.
Standorttreu: Das Verhalten von Tieren, über lange Zeiträume in einem bestimmten Gebiet zu bleiben.
Standvogel: Ein Vogel, der das ganze Jahr über in einem Gebiet bleibt und nicht zieht.
Steuerfedern: Federn am Schwanz eines Vogels, die beim Lenken und Bremsen im Flug helfen.
Strauß: Der größte Vogel der Welt, der nicht fliegen kann und in offenen Landschaften lebt.
Subspecies: Englischer Begriff für Unterart, eine Population mit spezifischen Merkmalen innerhalb einer Art.
Symbiose: Langfristiges Zusammenleben von zwei verschiedenen Arten, das für mindestens eine der Arten vorteilhaft ist.
Synonym: Ein alternativer wissenschaftlicher Name, der für dieselbe Art verwendet wurde.
Systematik: Die Wissenschaft der Klassifikation und Benennung von Organismen basierend auf ihren Merkmalen.
Säugen: Das Ernähren der Jungen mit Milch aus den Milchdrüsen der Mutter.
Säugetiere: Wirbeltiere mit Haaren, die ihre Jungen mit Milch säugen.
T
Tarnung: Tarnung ist eine Anpassung, bei der Tiere durch Farbe oder Muster mit ihrer Umgebung verschmelzen, um weniger sichtbar zu sein.
Tauchgang: Der Vorgang, bei dem Meeressäuger unter Wasser gehen, um Nahrung zu suchen oder zu atmen.
Taxon: Ein beliebiges klassifiziertes Organismengruppierung, z.B. Art, Familie oder Ordnung.
Taxonomie: Der Teilbereich der Biologie, der sich mit der Benennung und Einordnung von Organismen beschäftigt.
Taxonomischer Rang: Die Position einer Gruppe in der biologischen Klassifikation, z.B. Art, Gattung oder Familie.
Territorialverhalten: Territorialverhalten ist das Verteidigen eines bestimmten Gebiets gegen Artgenossen, um Ressourcen zu sichern.
Territorium: Das vom Tier verteidigte Gebiet, das Nahrung, Schutz und Fortpflanzungsmöglichkeiten bietet.
Thermik: Aufsteigende warme Luftsäulen, die Vögel zum energiesparenden Segelflug nutzen.
Thermoregulation: Die Fähigkeit eines Organismus, seine Körpertemperatur konstant zu halten.
Tragzeit: Die Zeitspanne, in der ein Säugetierembryo im Mutterleib heranwächst, bis zur Geburt.
Translokation: Die gezielte Umsiedlung von Tieren zur Förderung des Artenschutzes oder zur Wiederansiedlung.
Trappe: Großvögel, die in offenen Landschaften leben und gut laufen können.
Trappen: Große Bodenbrüter, die in offenen Savannen und Graslandschaften leben.
Trockenflussbett: Ein Flussbett, das nur zeitweise Wasser führt, meist nach Regenfällen.
Trockensavanne: Savannenform mit längeren Trockenperioden und weniger dichten Baumbeständen.
Trockenzeit: Jahreszeit mit wenig oder keinem Niederschlag, typisch für viele Gebiete Namibias.
Trophieebene: Die Stufe in einer Nahrungskette, die angibt, wie viele Energieübertragungen ein Organismus vom Produzenten bis zu ihm durchlaufen hat.
Trächtig: Der Zustand einer schwangeren Säugetiermutter.
U
Unterart: Eine geografisch oder genetisch abgegrenzte Population innerhalb einer Art mit leicht unterschiedlichen Merkmalen.
Upwelling: Das Aufsteigen von kaltem, nährstoffreichem Wasser aus der Tiefe an die Meeresoberfläche.
V
Vibrissen: Vibrissen sind lange, steife Tasthaare, die Tieren helfen, ihre Umgebung zu ertasten und Hindernisse zu erkennen.
Vivipar: Tiere, die ihre Jungen lebend gebären, nachdem diese im Mutterleib entwickelt wurden.
Vlei: Ein saisonal oder dauerhaft feuchtes Gebiet, oft als Tümpel oder Sumpf in trockenen Regionen.
Vogelzug: Der saisonale Wanderweg, den Zugvögel zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten zurücklegen.
Vulnerable: Eine IUCN-Kategorie für Arten, die ein hohes Risiko haben, in der Zukunft gefährdet zu werden.
Vögel: Wirbeltiere mit Federn und Flügeln, die meist fliegen können.
W
Wale: Große Meeressäuger, die in den Küstengewässern Namibias vorkommen.
Walvis Bay: Ein natürlicher Hafen an der Küste Namibias, wichtig für den Fischfang und den Handel.
Warane: Große Echsen, die in Namibia vorkommen und als geschickte Jäger gelten.
Waterberg: Ein markanter Tafelberg im Osten Namibias, der als Schutzgebiet für Wildtiere dient.
Wiederkäuer: Ein Tier, das seine Nahrung mehrfach kaut, um Pflanzen besser zu verdauen.
Wilderei: Illegale Jagd oder Fang von Tieren, oft zum Zweck des Handels mit deren Produkten.
Wildhund: Ein afrikanischer Raubhund, der in Rudeln jagt und komplexe soziale Strukturen hat.
Wildpferde: Freilebende Pferde in Namibia, die von verwilderten Hauspferden abstammen.
Wildtierkorridor: Verbindungswege zwischen Lebensräumen, die Tieren Wanderungen und Genfluss ermöglichen.
Wildtiermanagement: Maßnahmen zur Erhaltung und Regulierung von Wildtierpopulationen und deren Lebensräumen.
Wildtiermonitoring: Die systematische Beobachtung und Erfassung von Wildtierbeständen zur Bewertung ihres Zustands.
Wüstenanpassung: Wüstenanpassungen sind spezielle Merkmale, die Tieren helfen, in trockenen und heißen Wüstengebieten zu überleben, wie Wasserspeicherung oder Hitzeresistenz.
X
Xerophil: Xerophile Organismen sind an sehr trockene Lebensräume angepasst und können mit wenig Wasser auskommen.
Z
Zahnwal: Wale mit Zähnen, die aktiv Beute jagen, wie Delfine und Pottwale.
Zebra: Ein Pferdeartiges Tier mit charakteristischen schwarz-weißen Streifen.
Zugvogel: Ein Vogel, der saisonal weite Strecken zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten fliegt.
Zwitter: Tiere, die sowohl männliche als auch weibliche Fortpflanzungsorgane besitzen.
Ä
Ästling: Ein junger Vogel, der das Nest verlassen hat, aber noch von den Eltern betreut wird.
Ö
Ökologische Sukzession: Natürliche Entwicklung eines Lebensraums über die Zeit, bei der sich die Artenzusammensetzung verändert.
Ökosystem: Ein Lebensraum mit allen darin lebenden Organismen und ihrer unbelebten Umwelt, die miteinander in Wechselwirkung stehen.
Ökosystem-Ingenieur: Organismen, die ihre Umwelt durch ihr Verhalten oder ihre Aktivitäten verändern und so Lebensräume schaffen oder erhalten.
Östrus: Die fruchtbare Phase im Zyklus weiblicher Tiere, in der sie paarungsbereit sind.

